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HAUPTSPONSOR

DRESDNER JAZZMEILE

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Weltweit größtes und ältestes Festival für Traditional Jazz

2Hot

Dresden

Ein Klavier, ein Schlagzeug und dazwischen ein Groove, der vom Barrelhouse bis zum Stride reicht. Bei 2Hot wird aus dem klassischen Boogie-Duo ein Dialog, in dem das Schlagzeug ebenso viel erzählt wie die linke Hand am Piano.

2Hot (Dresden) zum Internationalen Dixieland Festival Dresden

Ihr Duo gründeten Christian Schöbel und Mario Meusel 1994 im schwäbischen Exil, zwei Jahre nachdem sie sich in Stuttgart kennengelernt hatten. Längst ist Dresden wieder die Basis für ein Projekt, das inzwischen rund 3000 Auftritte in sieben Ländern gesammelt hat. Den Namen nehmen die beiden mit Augenzwinkern: Zu heiß ist ihre Musik allenfalls für Langweiler.

Schöbel erhielt mit fünf Jahren klassischen Klavierunterricht, ehe ihn der Dresdner Jazzpianist Gert Hausmann zum Jazz führte. Mary Lou Williams, Vince Weber und die Pianisten aus New Orleans prägten seinen Anschlag. Meusel lernte bei Siegfried Ludwig in Dresden und bei Andy Witte in Stuttgart und sammelte Erfahrungen in Rockbands der späten DDR. Beides ist gut hörbar: Unter dem rollenden Boogie-Bass arbeitet ein Schlagzeug, das Breaks setzt, mit Besen nachzeichnet und Akzente gegen die linke Hand stellt.

Das Programm reicht vom Barrelhouse über Stride und Ragtime bis zu Swing und Ballade. Ein Dutzend Tonträger ist erschienen, darunter Ragged Times und Wundertüte. Auf Wundertüte verlegten die beiden Michel Camilos Coco Walk in die Stadt des Mardi Gras, und die Melancholie hinter dem Lächeln von Fats Waller gehört ebenso zu ihrem Kosmos wie stampfende Boogies.

Mehrfach vertraten 2Hot Sachsen bei der Hamburg Boogie Woogie Connection, dem großen Treffpunkt der europäischen Boogie-Szene. Mit Axel Zwingenberger gestalten sie regelmäßig gemeinsame Boogie-Woogie-Nächte, etwa in der Dresdner BallsportARENA oder im Tom-Pauls-Theater Pirna, und einige Programme von Tom Pauls begleiten sie am Klavier und am Schlagzeug.

Schöbel und Meusel sind zudem Veranstalter und Radiomacher. Den Dresdner Boogie Woogie Sommer und die Hofmusik in Pieschen haben sie selbst organisiert, auf Apollo Radio lief ihre Sendung Blaue Stunde. Für Kinder und Jugendliche entwickelten sie ein Schülerkonzert mit Grammophon, Geschichten und viel Musik, das auf Schöbels Abschlussarbeit in Medienpädagogik zurückgeht.

Dem Dixieland-Festival schenkten sie den Titel Dixie-Fieber 40 Grad, und es tanzt die ganze Stadt. Ihr zwanzigjähriges Bühnenjubiläum feierten sie mit vielen Gästen im Zirkus Sarrasani, und zur Adventszeit laden sie zur eigenen Weihnachtsshow.

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