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Weltweit größtes und ältestes Festival für Traditional Jazz


Besen Street Boys

Jena

Besen Street Boys zum Internationalen Dixieland Festival Dresden

Die Geschichte der Besen Street Boys beginnt 2015 mit einer Szene, die sich die Band gern selbst erzählt, ein Physiker, ein Komponist, ein Weinhändler und ein Geschichtslehrer verabreden sich, um Jazz von vor hundert Jahren zu spielen. Was nach Kneipenwitz klingt, war die ernst gemeinte Initialzündung für ein New-Orleans-Projekt, das sich rasch aus den Proberäumen hinaus in die Öffentlichkeit entwickelte. Seitdem fegen die Besen Street Boys in schöner Regelmäßigkeit durch die Lokale ihrer Heimatstadt Jena und weit darüber hinaus und beweisen immer wieder, dass diese alte Musik nichts von ihrer ursprünglichen Kraft eingebüßt hat. Im Zentrum steht Trompeter Gunnar Besen, dessen Ton präsent und geschmeidig über der Band liegt, während das Sopransaxofon von Dirk Wasmund Melodie und Harmonik umspielt und dem Frontline-Sound eine bewegliche, leicht schillernde Note gibt. Daniel Siegmund am Banjo sorgt mit perkussiv geschlagenen Akkorden und Gesang für Rhythmus und erzählerische Farbe, Martin Marczinke legt auf Tuba und Sousafon den warmen, schiebenden Bass darunter, der ohne Kontrabass auskommt und jeden Raum mit Grundierung füllt. Gemeinsam entsteht eine Mischung aus Old-Time-Jazz und Street-Band-Energie, die in wechselnden Programmen immer wieder neue Facetten zeigt und an Vielfalt und Originalität kaum Wünsche offenlässt. Typisch für die Besen Street Boys ist ihre Nähe zum Publikum, sie spielen oft ohne große Barrieren, im Stehen, dicht an den Zuhörern, und verwandeln eine Bar mit wenigen Takten in einen improvisierten Ballroom, in dem Füße zu wippen und Schultern zu swingen beginnen. Ihr Motto „Jazz von früher für Leute von heute“ ist dabei kein nostalgischer Spruch, sondern ein Versprechen, denn die Auswahl der Titel, die Art der Kollektivimprovisation und der ungebremste Enthusiasmus der vier Könner an ihren Instrumenten holen die Musik der Zwanziger und Dreißiger hörbar in die Gegenwart. So ist es kein Wunder, dass aus Zuhörern immer wieder Tanzende werden und dass aus einer stillen Ecke eines Lokals plötzlich ein kleiner Swing-Hotspot entsteht.

Besetzung

  • Gunnar Besen (tp)
    Dirk Wasmund (ss)
    Daniel Siegmund (bj, voc)
    Martin Marczinke (sous, tu)

Weitere Infos

Zu hören und zu sehen

Zeichenerklärung
  • arr

    Arrangements

  • as

    Altsaxophon

  • b

    Bass

  • bdr

    Bass-Drum

  • bg

    Bassgitarre

  • bgp

    Dudelsack

  • bj

    Banjo

  • bs

    Baritonsaxophon

  • bss

    Bass-Saxophon

  • btp

    Bass-Trompete

  • cl

    Klarinette

  • cor

    Kornett

  • dr

    Schlagzeug

  • fl

    Flöte

  • flh

    Flügelhorn

  • g

    Gitarre

  • harm

    Mundharmonika

  • harp

    Harfe

  • helik

    Helikon

  • hh

    High-Hat

  • kb

    Kontrabass

  • keyb

    Keyboard

  • lead

    Bandleiter

  • octb

    Octobass

  • p

    Piano

  • perc

    Percussion

  • rec

    Blockflöte

  • sax

    Saxofon(e)

  • slw

    Slide Whistle

  • sndr

    Snare (kl. Trommel)

  • sous

    Sousaphon

  • ss

    Sopransaxophon

  • tb

    Posaune

  • tp

    Trompete

  • ts

    Tenorsaxophon

  • tu

    Tuba

  • vib

    Vibraphon

  • vl

    Violine

  • voc

    Gesang

  • wbd

    Waschbrett