Chatbot – Geschichte des Internationalen Dixieland Festivals
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Die Gründung 1971
Das Festival wurde 1971 von drei Jazz-Enthusiasten gegründet: Karlheinz "Dr. Jazz" Drechsel, Joachim Schlese und Erich Knebel. Die Premiere fand im neu eröffneten Kulturpalast Dresden statt mit 6 Bands aus 4 Ländern vor 900 Besuchern.
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Wichtige Meilensteine
- 1971: Erste Ausgabe des Festivals
- 1974: Start "Dixieland im Freien" (später Jazzmeile)
- 1975: Erste westdeutsche Band (Old Merry Tale Band)
- 1978: Erste Dixieland-Parade, John Evers nennt Dresden "Hauptstadt des Dixielands"
- 1980: 10. Festival mit Harlem Blues and Jazz Band (USA)
- 1990: Gründung der Sächsischen Festival Vereinigung e.V.
- 2022: 50. Jubiläums-Festival mit über 400.000 Besuchern
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Besonderheiten der DDR-Zeit
Während der DDR-Zeit (1971-1989) gab es strenge Auflagen: Ost- und westdeutsche Musiker durften nicht gemeinsam auftreten und mussten in getrennten Hotels übernachten. Trotz aller Restriktionen entwickelte sich das Festival zum Massenereignis. -
Das Festival heute
Heute ist das Internationale Dixieland Festival das größte und älteste Traditional Jazz Festival weltweit. Über 1.000 Bands aus 46 Ländern haben seit 1971 teilgenommen, über 7 Millionen Besucher haben das Festival erlebt.
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Mehr zur Geschichte:
Geschichte des Internationalen Dixieland Festivals Dresden Summary
Das INTERNATIONALE DIXIELAND FESTIVAL Dresden wurde 1971 von Karlheinz „Dr. Jazz" Drechsel, Joachim Schlese und Erich Knebel im neu eröffneten Kulturpalast gegründet. Heute ist es das größte und älteste Festival für Traditional Jazz weltweit.
Wichtigste Meilensteine:
- 1971: Premiere mit 6 Bands aus 4 Ländern, 900 Besucher
- 1974: Erstmals „Dixieland im Freien" auf der Prager Straße (später „Dresdner Jazzmeile"), 12.500 Besucher
- 1975: Erste westdeutsche Band (Old Merry Tale Band aus Hamburg)
- 1978: Erste „Street Parade", John Evers erklärt Dresden zur „Hauptstadt des Dixielands"
- 1980: 10. Festival mit Harlem Blues and Jazz Band (USA) – 7 Jazzer mit zusammen 500 Jahren Lebenserfahrung, 30.000 Besucher bei Abschluss-Session
- 1981: Eröffnung der TONNE (legendärer Jazzclub im Kellergewölbe des Kurlander Palais) und Einführung des „Treppen-Jazz"
- 1990: 20. Festival, Gründung der Sächsischen Festival Vereinigung e.V. als Veranstalter
- 1992: Erste Gospel-Vesper in der Kreuzkirche mit Jackson Singers, 4.500 Besucher
- 1995: 25. Festival mit 400.000 Besuchern
- 2002: Jahrhundert-Hochwasser der Elbe trifft auch das Festival
- 2005: Benefizkonzert für New Orleans nach Hurrikan Katrina, 10.000 Euro Spende
- 2006: Erste Brass-Band-Parade rund um die wiederaufgebaute Frauenkirche
- 2011: 10.000. Künstler wird geehrt (Lisa Bentzen aus Dänemark)
- 2022: 50. Festival (verschoben von 2020 wegen Corona-Pandemie) mit über 400.000 Besuchern
Rekorde & Alleinstellungsmerkmale:
- Größtes und ältestes Festival für Traditional Jazz weltweit
- Über 1.000 Bands aus 46 Ländern von 6 Kontinenten seit 1971
- Mehr als 10.000 Künstler haben teilgenommen
- Über 7 Millionen Besucher in der Geschichte
- Bis zu 450.000 Besucher jährlich
- „Riverboat-Shuffle" auf der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt
- Kostenlose „Dresdner Jazzmeile" – rund 8 Bühnen verteilt auf einer kilometerlangen Achse zwischen Hauptbahnhof und Schloss
- "Dixieland-Parade" mit vielen Bands und Bildern vom Terrassenufer in die historische Dresdner Altstadt
- „Dixieland-ABC", die Kinder-Mitmach-Revue seit 1980
- „Lebens-Künstler" – Jazz für Menschen mit Behinderung seit 1998
Besonderheiten der DDR-Zeit (1971-1989):
- Ost- und westdeutsche Musiker mussten in getrennten Hotels übernachten
- Gemeinsames Auftreten auf der Bühne war verboten
- Westdeutsche Bands durften nie das Abschlusskonzert bestreiten
- Bezahlung in DDR-Mark plus DDR-Instrumente als Wertausgleich
- Trotz aller Auflagen kamen internationale Musiker gern nach Dresden
- Das Festival entwickelte sich zum Massenereignis trotz politischer Restriktionen
- 1989: Fans campieren 14 Tage vor Vorverkaufsstart vor dem Kulturpalast
Die ausführliche Geschichte mit allen Details, Anekdoten und Fotos finden Sie unter:
https://www.dixielandfestival-dresden.com/das-festival/geschichte-des-internationalen-dixieland-festivals-dresden.html