The Busquitos
Niederlande

The Busquitos verstehen sich als „world’s most wicky-wacky jazz quartet“, und selten hat eine Selbstbeschreibung so gut gepasst. Der Bandname, ein humorvolles Wortspiel mit „Mosquitos“, verrät schon, dass hier nichts ganz ernst bleiben soll. Seit 2010 tourt die Formation von den Niederlanden aus durch Europa und darüber hinaus, spielte auf großen Jazzfestivals, Straßenmusik-Festivals, Stadtfesten und in Clubs von Irland bis Südkorea. Im Kern sind sie ein Hot-Club-Ensemble in der Tradition von Django Reinhardt, doch sie dehnen diesen Rahmen in alle Richtungen: Swing, Gypsy-Jazz, Calypso, Samba, Country, Cartoon-Themen, sogar klassische Miniaturen fließen ineinander.
An der Geige steht Jelle van Tongeren, vielfach ausgezeichnet und mit einem Spiel, das zwischen rasantem Gypsy-Swing, lyrischen Bögen und schelmischen Einwürfen pendelt. An seiner Seite sorgt Saxofonist Thomas Streutgers mit kräftigem Ton, Rhythm-and-Blues-Energie und jazziger Eleganz für ein zweites, ebenso präsentes Melodieinstrument. Die Gitarristen der Band – aktuell Michael Seraus oder Daniel Versteegh – liefern den treibenden Rhythmusteppich im Stil von Django und dürfen immer wieder in virtuosen Soli explodieren, während der Kontrabass, gespielt von Wouter Groenhart oder Ronald de Jong, mit Slap-Technik, fettem Ton und heiserer, Tom-Waits-artiger Stimme das Fundament legt.
Ihr Programm ist bewusst wild gemischt. Neben Klassikern des Swing und Hot Clubs erklingen Themen aus Zeichentrickserien, Filmen und TV-Shows, dazu Popsongs und Eigenkompositionen. Songs von Django Reinhardt, den Mills Brothers, Sonny Rollins oder Irving Berlin stehen neben „Yackety Sax“ aus der Benny-Hill-Show, „The Love Boat“, „The Flintstones“ oder „Rawhide“. In ihren Weihnachtsprogrammen, den „Xmas Busquitos“, verwandeln sie bekannte Christmas-Songs in swingende, skurrile Miniaturen, garniert mit eigenen Weihnachtsohrwürmern. Das Besondere: Die Band spielt technisch brillant, nimmt aber sich selbst nie zu ernst. Sie mischt Slapstick, Publikumsaktionen und spontane Einfälle mit einer Präzision, die man eher aus dem Varieté kennt.
The Busquitos haben vier Alben veröffentlicht, touren regelmäßig auf Festivals wie Oerol, Bamberg Jazz, Cork Jazz oder Maschseefest und werden immer wieder als „Best Interacting Act“ oder „beste Streetband“ ausgezeichnet. Entscheidend bleibt aber ihr Effekt im Saal: Nach wenigen Minuten ist klar, dass hier eine Band spielt, die mit höchster Professionalität den Spaß in den Mittelpunkt stellt. Wer Swing liebt, wer über musikalischen Humor lachen kann und wer bereit ist, sich auf Limbo-Stangen, Mitsing-Refrains und charmante Grenzüberschreitungen einzulassen, wird The Busquitos nicht so schnell vergessen.
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středa, 13.05.2026
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arr
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as
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b
Bass
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bdr
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